3 Wild-Camping Horror-Storys

Wild-Camping erleben viele Jugendliche als Abenteuer der besonders gruseligen Art. Aber auch erfahrene Erwachsene lernen immer wieder was Neues. Erfahre hier, was Wild-Camper aus den Vereinigten Staten von Amerika so alles erlebt haben.

Der lebendige Baum

Von Reddit User rjk1447

Mitten im Sommer in West Virginia vor ungefähr 6 Jahren, als ich noch in der High School war, gingen etwa 5 Leute und ich zum Campen. Wir nahmen zwei Quads auf einem Anhänger mit und fuhren mit all unserem Kram in den Wald hinunter.

Die Atmosphäre draußen war seltsam. Wir blieben zunächst eine Nacht bei einem Freund, und es regnete durch bis ungefähr 8 Uhr am nächsten Morgen. Der Campingplatz war in der Nähe seines Hauses, also machten wir uns trotzdem bald auf den Weg. Als wir das Haus gegen 13 Uhr verließen, war es immer noch schwül. Draußen roch es irgendwie „elektrisch“, es war bewölkt.

Nach etwa 3 Meilen kamen wir aus dem Wald, hielten an, um etwas zu trinken und zu rauchen. In etwa 40 Metern Entfernung schießt plötzlich etwas über unseren Pfad. Wir dachten, es wäre ein Reh und gingen einfach weiter. Wir brauchten doch länger zum Lagerplatz als wir gedacht haben. Wir mussten Bäche durchqueren, über umgestürzte Bäume steigen und erreichten unseren Zeltplatz erst um 16 Uhr.

Gerade als wir dabei waren, unsere Zelte aufzubauen und unser Feuer zu machen, sahen wir etwas Großes in den Bäumen. Wir lachten noch und meinten im Spaß, der Baum würde so aussehen, wie ein sehr großes Reh auf auf seinen Hinterbeinen aus. Nun, dann springt der „Baum“ plötzlich schussartig und läuft auf den Hinterbeinen davon.

Es muss 10 Zoll groß gewesen sein. Wir haben es nie wieder gesehen und wissen bis heute nicht, was dieses riesige Tier war.

Manche meinen, es handele sich dabei um die fiktive Kreatur Wendigo.

Geheimnisvolle Lichtflut in der Nacht

Von Reddit User Winkat2

Wild-Camping
Photo by Nicholas Selman on Unsplash

In unseren späten Teenager-Jahren machten mein Kumpel und ich Mitte August einmal Camping. Unser Ziel war ein Hirschjagdlager etwa 30 Meilen östlich von McCloud, Kalifornien, ungefähr eine Woche vor der Hirschsaison. Es hab dort viel Lava, Bimsstein und ein üppiger Kiefernwald mit Manzanita-Sträuchern.

Wir waren immer stolz darauf, es richtig zu rocken und so weit wie möglich von anderen Leuten entfernt zu sein. Wir fuhren tagsüber über Forstwege und Pfade und sahen niemanden innerhalb von 20 Meilen von uns.

Nach dem Abendessen zogen wir also eine Weile ins Zelt, uns uns natürlich über Mädchen zu unterhalten, was zu trinken, zu lachen und eine gute Zeit zu verbringen.

Um 23 Uhr waren wir immer noch am Reden, als plötzlich das Zelt von außen aufleuchtete, als sei es taghell. Wir dachten noch, das sei von den Scheinwerfern eines vorbeifahrenden Autos, aber draußen war es totenstill. Man hörte nur die Grillen zirpen. Das Licht fiel scheinbar für nur 10 Sekunden auf das Zelt und ging dann aus. Unser Lachen verstummte augenblicklich und wurde eher ein verängstigtes „WTF-Gefühl“. Wir schauten draußen nach. Nichts. Es war eine schlaflose Nacht.

Später vermuten wir, dass es wohl ein heller Meteor war. Wie wir später erfahren haben, war zu dem Zeitpunkt – Mitte August – der Perseiden-Meteorschauer am Himmel zu sehen. Leider wussten wir das damals nicht. Jetzt wünschte ich, wir hätten draußen geschlafen, um das Himmelschauspiel zu sehen.

Er will Gesellschaft

Von Reddit User AxeMcFly

Es ist ca 1 Uhr morgens und ich sitze an meinem Lagerfeuer. Plötzlich höre ich ein Rascheln im Wald. Ich schalte meine Taschenlampe ein, suche die Umgebung ab und erblicke im Lichtkegel meiner Taschenlampe,
wirklich genau auf der anderen Seite des Feuers, plötzlich einen schwarzen Bären.

Sofort war der Überlebensinstinkt da. Ich sprang aus meinem Stuhl und rannte direkt zu meinem Anhänger. Von dort aus sah ich, wie der Bär zunächst den Campingplatz umrundete, um sich sich dann direkt an meinen zu stellen Anhänger.

Ich löste dann den Autoalarm aus, schrie den Bär an, warf mit Steinen nach ihm. Nichts. Er saß völlig unbeeindruckt da.

Dann erschien ein Park Ranger und schoss mit einem Gummigeschoss auf den Bären. Er wurde getroffen und verschwand dann endlich. Der Ranger versicherte mir, dass der Bär nicht zurückkommen würde, nachdem er derart schmerzhaft getroffen wurde.

In der nächsten Nacht tauchte der Ranger wieder bei mir auf. Ich dachte, er sei nur höflich und würde vorbei kommen, um nach mir zu sehen. Dann sagte mir aber, dass derselbe Bär von gestern ungefähr gerade drei Meter von mir entfernt sei. Die Ranger verfolgen ihn anschließend durch das Dickicht und erschossen ihn.

PS: jetzt habe ich immer Bärenspray und Schreckschusspistole bei mir, wenn ich zelten gehe.


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Quellen:

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